Informationen zu Überlebenden gebe es bisher nicht. Das Flugzeug kam ursprünglich aus Paris, wie Dienstag in der Früh aus der französischen Hauptstadt verlautete. Bei dem Flugzeug handelt es sich nach neuen Angaben aus dem Pariser Flughafen nicht um einen Airbus A330-200, sondern um einen Airbus A310. Zwar seien die Passagiere mit einem Airbus A330-200 von Roissy-Charles-de-Gaulle gestartet, verlautete am Dienstag am Flughafen. Bei einer Zwischenlandung in Sanaa im Jemen seien sie dann aber in einen A310 umgestiegen. Der Flug mit der Nummer IY 749 sollte demnach über Dschibuti nach Moroni auf den Komoren reisen. Der Airbus kam dort jedoch nicht an.
Nach Angaben der Fluggesellschaft stürzte die Maschine in den Indischen Ozean. Der Unfall habe sich etwa 15 Minuten vor der Landung in der Inselhauptstadt Moroni ereignet, sagte der Sprecher der Deutschen Presse-Agentur in Sanaa. An Bord von Flug IY 628 hätten sich zahlreiche Komorer befunden, die in Frankreich leben.
"Wir wissen im Moment nicht, ob jemand überlebt hat", sagte der Vizepräsident des Inselstaats, Idi Nadhoim, der Nachrichtenagentur Reuters. In Polizeikreisen hieß es, die Maschine sei vor der Küste heruntergekommen. "Wir haben keinerlei Kapazitäten für eine Rettung aus dem Meer", fügte der Polizist hinzu.
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