Montag, 28. april 2008

Das Gesetz von „Ursache und Wirkung“ = Das Kausalitätsgesetz

Dieses Gesetz findet man in den Schriften aller Religionen. Auch in diversen Sprichwörtern und Volksweisheiten wird dieses Gesetz beschreiben. „Was man sät, das wird man erntet“ oder „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück«.


Nach dem Kausalitätsgesetz von Ursache und Wirkung oder des Säens und Erntens wird uns auf einfache Weise klargemacht, dass, wenn Destruktives säen, auch Destruktives ernten. Säen wir Ärger und Hass, werden wir diese auch ernten.

Dies zeigt uns die Natur auf ganz klare und eindeutige Weise. Säen wir Roggen in der Erde aus, werden wir auch Roggen ernten und keinen Hafer. Je mehr wir nun diese Aussaat hegen und pflegen, je größer unsere Aufmerksamkeit den Trieben gegenüber ist, desto besser, größer und widerstandsfähiger wächst sie, egal welche Saat es auch war, die wir in die Erde brachten.

Eine entscheidende Bedeutung ist das Wissen darum, dass der Kosmos und auch unser Unterbewusstsein absolut wertfrei und neutral sind. Für beide existiert kein Kategoriendenken, kein gut oder schlecht, kein positiv oder negativ, kein schön oder hässlich, kein wertvoll oder wertlos, keine Dualität wie wir sie leben.

Diese Bezeichnungen geben wir den Dingen erst durch unser duales Denken. Was für dich positiv oder schön ist, muss es noch lange nicht für mich sein!

Alle Begriffe, über die wir unser Leben zum Ausdruck bringen immer nur ein Ausdruck unserer ureigenen Subjektivität. Wir sind im Grunde genommen gar nicht in der Lage objektiv zu sein, da unser Denken und Handeln durch unsere Sichtweise der Welt geprägt ist.

Sobald wir nun beginnen zu lernen in Energien zu denke, wird das Ganze noch verständlicher. Energie ist wertfrei und liegt außerhalb der Zwänge der Dualität. Hierbei bleibt es uns und unserem Denken überlassen, wie wir die Energie einsetzen. Machen wir aus ihr eine positive oder negative Energie, setzen wir sie konstruktiv oder destruktiv ein?

Ganz gleich was immer wir uns wünschen, welche Form wir der Energie geben, wir werden es bekommen. Die Schöpfung gab und gibt uns den freien Willen, damit wir das Leben selbst in seiner gesamten Fülle erfahren können. Hierbei ist es jedoch nicht so, das uns das Leben vorschreibt welche Dinge wir erfahren dürfen.

Es steht uns absolut frei, was wir erfahren möchten, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht spielt hierbei keine Rolle, denn die Gesetze haben auch ihre Gültigkeit ohne das ich sie kenne oder ihren Mechanismen entsprechend handle. Doch selbst wenn wir sie kennen und anwenden bleibt dennoch die Frage, ob wir jedoch das Gewünschte immer noch haben wollen, nachdem wir es bekommen haben. Aber wir haben die freie Wahl, doch sollten wir uns hierbei die Worte zweier großer Denker vor Augen führen.

Merlin: „Bedenke wohl worum Du bittest, es könnte Dir gewährt werden“
Goethe: „Die Geister, die er rief, wird er nun nicht mehr los.“
„Gott bestraft alle deren Wünsche er erfüllt.“

Das Prinzip ist so einfach wie wir es komplizieren. Ich habe einen bestimmten Gedanken, und je mehr ich über diesen bestimmten Gedanken nachdenke, umso stärker wird er. Mit diesem stiftenden Gedanken setze ich eine Ursache. Die Auswirkung dieser gesetzten Ursache ist, was auch immer der Gedanke war, er wird einmal als Wirkung in meinem Leben eintreten.

Zur Verdeutlichung ein paar Beispiele:

Ich habe Angst davor, dass ich irgendwann einmal nach ein paar Bieren von der Polizei angehalten werde, und meinen Führerschein verliere, oder ich wache morgens auf und denke über ein Projekt nach, welches ich plane. Ich denke nun also: „Oh Mann, das geht ganz bestimmt schief!“

Die Energie, die ich durch diesen Gedanken an ein Scheitern erzeuge, ist für mein Unterbewusstsein ein Befehl und der Kosmos wird diesen Befehl zu hundert Prozent ausführen, da er nicht wertet.

Man kann den Kosmos sehr gut mit einem Computer vergleichen, welcher mit den perfekten Gesetzmäßigkeiten arbeitet. Diesen Computer steuere und programmiere ich durch meine Gedanken, welche den INPUT verkörpern. Der Computer (Kosmos) verarbeitet diesen Input und druckt das Ergebnis als OUTPUT aus.

Da mein Unterbewusstsein keine Angst oder Negativität kennt, unterscheidet es auch nicht zwischen positiv und negativ. Ich liefere meinem Unterbewusstsein eine Energie, einen Befehl, und dies arbeitet damit. Bleibe ich bei den erwähnten Beispielen, bekomme ich vom Leben das serviert, wovor ich Angst hatte. Mein geplantes Projekt wird schief gehen und ich werde meinen Führerschein verlieren, wenn ich nur lange und intensiv genug mit dem Gedanken daran spiele.

Anschließend werde ich sogar noch sagen: „Ich hab's ja gewusst, es musste ja schief gehen.“ Richtig, ich wusste es. Genauer gesagt: Nur ich wusste es.

Und „da jedem nach seinem Glauben geschieht“ (Jesus von Nazareth), habe ich bekommen, was ich selbst an Gedanken und Gefühlen verursacht und ausgesandt habe. So liegt es an mir ganz allein, was ich in meinem Leben manifestiere, mein Denken und Fühlen erschafft mein Leben!

von ACB veröffentlicht in: Die Gesetze des Lebens Community: Zeitenwende
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